HÜTTE
VOM
08.-10. Juli 2005 IN ALBERSCHWENDE
Am
Freitag standen wir (fast) alle pünktlich um 14.00 Uhr mit Sack und Pack bereit
zur Abfahrt an der Halle.
Mit
einem Sprinter und sechs PKWs gings ab ins schöne Österreich nach Alberschwende.
Unsere
Hütte lag direkt im Grünen auf einem Berg, der uns bei der Hochfahrt mit seinen
vielen Kurven einige Probleme machte. Oben angekommen, haben wir uns gleich mit
einem Kaffee in der Hand auf die Terrasse gesetzt und die schöne Aussicht ins
Tal und auf die Berge genossen. Nach der Einteilung der Teams mussten die
Blauen (B)Engel, die Roten Teufel und die Schwarzen Schafe in den ersten
Spielen gegeneinander antreten. Ob beim Apfel-aus-dem-Wasser-ohne-Hände-essen,
beim Löffel-durch-die-Klamotten-fädeln oder einem komplizierten Rätsel -es
wurde sehr viel gelacht und somit ein sehr lustiger Nachmittag. Schließlich
meldeten sich die Mägen und alle freuten sich auf Fleisch und Würstchen, die
das Küchenteam auf den Grill gelegt hatte. Den freien Abend gestaltete jeder
auf seine Art, wie zum Beispiel mit Singen, Basketball oder anderen Spielen.
Irgendwann in den frühen Morgenstunden fielen auch einmal die letzten Augen zu
und es legte sich Stille über die Markgröninger Hütte.
Auch
beim Frühstück am Samstag war es leise, da die meisten noch damit kämpften,
ihre Augen weiter aufzubekommen, um den Aufwach-Kaffee und das leckere
Frühstück sehen zu können. Mit selbst kreierten Lunchpaketen in den Rucksäcken
zogen wir los –steile Berge nach oben und durch Wälder. Mambas Wanderroute
hatte es mal wieder in sich und so mussten wir über die verschiedensten Elektrozäune
klettern und scheuten uns auch nicht, mit weißen T-shirts unten durch zu
robben. Trotz dass wir uns zwischendurch einmal trennen mussten, kamen wir nach
einigen Stunden alle an unserer Zielhütte an. Dort legten wir eine große Rast
ein und das schöne Wetter (und Andi Reuss) lud zu einer kleinen Wasserschlacht
ein. Den Heimweg meisterten wir auch mit Mückenangriffen uns steilem Berg und
stärkten uns wieder auf der Terrasse mit Getränken. Die Gehirnzellen
arbeiteten, denn für den Abend sollte jede Gruppe wieder einen Programmpunkt
beitragen. Auf den Tischen dampften die leckeren Spaghettis, und die „Schwarze
Peter“ –Karten lagen schon bereit, um den Spüldienst für danach auszuspielen. „Schwarzer
Peter“ wurde eindeutig zum Hüttenspiel 2005 gekrönt. Nachdem alle Bäuche
gefüllt waren, kamen die verschiedenen Beiträge der Teams dran: Heike und
Dietmar wurden bei der „Traumhochzeit“ das Traumpaar 2005, beim Spiel mit
verbundenen Augen einen Strohhalm in eine Flasche zu bugsieren und dem
Zeitungstanz waren die Lachmuskeln gefordert und Habi, Dietmar und Mamba hatten
es nicht leicht, herauszufinden, was die vor ihnen stehende Truppe gemeinsam
hatte. Bis spät in die Nacht spielten wir „Schwarzer Peter“ (Dolli hat ihn
leider einfach immer gezogen ;-)),
tanzten, oder einige beschäftigten sich damit, Geld darauf zu setzen,
aus welchem Loch des Aschenbechers die Fliege wohl kommen würde. Auch die „BEATLES“
trugen zur guten Stimmung bei, welche wir ständig nebenher gehört haben.
Der
Duft nach Rührei lockte am nächsten morgen alle aus ihren Betten und da der
Basketball nach einem misteriösen Verschwinden wieder aufgetaucht war, warfen
manche zum Aufwachen gleich ein paar Körbe. Dann mussten die Blauen (B)Engel,
die Roten Teufel und die Schwarzen Schafe auf Skiern oder mit einem
Tischtennisball auf dem Löffel über die Wiese rennen und an der
Tischtennisplatte durch zwei viel zu kleine Löcher treffen. Die Rekordhalter im
Eierwerfen sind eindeutig Timo und Dolli, wobei an Timos T-shirt am Ende doch
noch ein Ei herunterlief.
Da
vom Samstag noch ein sehr großer Berg Spaghettis übrig war, verzichteten wir
auf die Maultaschen und veranstalteten ein Reste-essen, für das wir die
Spaghetti noch mit Schinken, Würstchen und Käse aufgepeppt haben. Zwischen den
drei Teams gab es beim Zettel suchen und Fragen beantworten noch einmal einen
richtig spannenden Endspurt, da alle genau die gleiche Punktzahl hatten. Am
Ende waren die Blauen (B)Engel einfach nicht zu schlagen!
Nun
hieß es leider schon wieder packen und das Haus auf Vordermann bringen. Und
nach den letzten Gruppenfotos machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg
zurück nach Nabern. Bei Wurstsalat oder Jägerschnitzel ließen wir das schöne
Wochenende im Sportheim dann ausklingen.
Jetzt
freuen wir uns alle schon auf 2007, wenn es wieder auf die Hütte geht!!
EIN
GROßES „DANKE“ AN ALLE, DIE UNS WIEDER EINE SO SCHÖNE UND LUSTIGE HÜTTE
ERMÖGLICHT HABEN!!!!!!! S.M.